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Hamburger Stadtteile – Bergedorf

17 Jan

Hamburg Bergedorf ist der Stadtteil im Grünen. Mit Sicherheitsabstand zur troubeligen Hamburger Innenstadt, bietet es alle Annehmlichkeiten, die eine Balance zwischen städtischem Leben und naturnaher Erholung garantiert.

Viel Geschichte und eine schöne Altstadt

Ursprünglich nahe dem Handelsweg Hamburg Lübeck angelegt, wurde das heute noch erhaltene, aber stetig umgebaute Schloss Bergedorf um 1360 errichtet. Neben dem innerstädtischen Gewässer Serrahn und der St. Petri und Paul Kirche ist das Schloss mit seinen gotischen Schaugiebeln der Garant für den malerischen Charakter den der Stadtteil seit Jahrhunderten auszeichnet und lebenswert macht.

Bergedorf wurde jahrhundertelang zu Teilen von Hamburg und Lübeck verwaltet. Teile des Ortes lagen somit auf Lübecker Gebiet, was sich als Hemmschuh für die Entwicklung herausstellte. Erst als Lübeck diese Gebiete 1868 an Hamburg verkaufte, kam es zu weiterem Aufschwung. An das Hamburger Stadtgebiet infrastrukturell angeschlossen war Bergedorf per Eisenbahn bereits seit 1842. Aufgrund seiner schönen Altstadt und ländlichen Lage entwickelte sich der Ort schnell zu einem beliebten Ausflugsziel für Hamburger Großstädter.

Bergedorf entwickelt sich zum Zentrum im  Hamburger Osten

Erst nachdem Hamburg die alleinige Verwaltung über Bergedorf übernommen hatte entwickelten sich während der Industrialisierung Arbeitsplätze und Bergedorf wuchs stetig an. Im Süden der Stadt wurden Fabriken gebaut und Arbeitersiedlungen in unmittelbarer Nähe errichtet. Das Bürgertum und die Fabrikbesitzer bauten Ihre Sitze im östlichen Teil der Stadt. Das Villenviertel ist heute noch eine der begehrtesten Wohnlagen von Hamburg in der sich erhaltene und liebevoll gepflegte Schätze aus der Gründerzeit befinden. Die größte und prächtigste Villa wurde später zum Bergedorfer Rathaus. Als Besucher kann man hier noch durch weitestgehend original erhaltene Räumlichkeiten des wohlhabenden Hamburger Kaufmannstums wandeln.

Der Stadtteil rückte um 1900 auch aus wissenschaftlicher Sicht in den Fokus der Hamburger. Aufgrund des Smogs durch den Hafen, die Holzkohleöfen und die zahlreichen Fabriken um die Hamburger Altstadt war freie Sicht für die Hamburger Sternwarte nicht mehr gegeben. So entschloss man sich für einen kompletten Neubau der Anlage in Bergedorf, da auf dem Land in den Vierlanden die Luft klar und frisch war.

Neben der guten Luft ist vor allem die günstige Anbindung an die Hamburger Innenstadt verantwortlich dafür, dass gestresste Großstädter Bergedorf immer häufiger zu Ihrem neuen Lebensmittelpunkt machen. Für Viele ist der Stadtteil jedoch immer noch ein Geheimtipp. Ein weiterer Vorteil: für den Euro erhält man hier durchaus noch mehr Immobilie als in der Hamburger Innenstadt bzw. den umliegenden Stadtteilen.

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