Sie träumen vom besonderen Familiendomizil im grünen Volksdorf mit großem Garten? Diese optisch ansprechende Doppelhaushälfte im Kaffeemühlenstil in familienfreundlicher Lage könnte Ihr großzügiges Zuhause werden. Denn das sanierungsbedürftige Haus aus den 1920er Jahren verfügt nicht nur über ausreichend Wohnfläche im Haupthaus, sondern bietet auch einen zusätzlichen Bauplatz in zweiter Reihe auf dem Grundstück. Dieser Bauplatz ist durch einen bestehenden Bebauungsplan definiert und abgesichert.
Das charmante Familienhaus aus dem Baujahr 1924 wurde als Teil der Heimstättensiedlung Wensenbalken errichtet. Die großen Grundstücke waren zur Selbstversorgung ausgelegt und geben der Siedlung auch heute noch Ihr grünes Erscheinungsbild. Das Konzept der Siedlung geht ursprünglich auf den wichtigsten Hamburger Stadtplaner Fritz Schumacher zurück. Ausführender Architekt der gesamten Anlage war das Architekturbüro Distel&Grubitz, die u.a. auch das Hauptgebäude der Hamburger Universität errichteten sowie Teile des Kontorausviertels konzipierten, das heute ein UNESCO Weltkulturerbe darstellt.
Die Siedlung sowie die Immobilie wurden demnach von führenden Architekten der Zeit geplant und errichtet. Dies ist heute anhand der baulichen Qualität sowie der geschlossenen, niveauvollen Architektur erkennbar. So ist das Haus, mit Anklängen der Hamburger Reformarchitektur, aus kräftig rötlichem Backstein gemauert, die mit den großen, weiß abgesetzten Sprossenfenstern kontrastieren. Schöne architektonische Details zieren darüber hinaus die Fassade. Etwa die baulich sichtbar belassenen Entlastungsbögen im Erdgeschoss sowie das die Geschosse trennende Faszienband. Charakteristika, die sich an nahezu jedem Haus der Siedlung finden lassen und den schönen Gesamteindruck vervollständigen.


