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Rund um Hamburg – Baumschulland Pinneberg

25 Mrz

Pinneberg ist für viele ein klassischer Pendlerort. Tagsüber nach Hamburg zum Arbeiten oder Shoppen, abends wieder zurück in die eigenen vier Wände. Doch Pinneberg hat wesentlich mehr zu bieten und arbeitet weiter daran, die Stadt noch attraktiver zu gestalten.

Dass Pinneberg gut vernetzt ist, wissen nicht nur die heutigen Einwohner der nur 18 km von der Hamburger City entfernten Stadt. Pinneberg war eine der ersten Ortschaften in Schleswig-Holstein, die an die Eisenbahn angeschlossen wurde. Noch unter dänischer Hoheit wurde die Bahnstrecke Altona-Kiel im Jahr 1844 eröffnet. Die Bahnstrecke war damals das innovative Prestigeprojekt der Dänischen Krone und zugleich die erste Fernstrecke im Herrschaftsbereich Dänemarks. Das noch heute existierende Bahnhofsgebäude in Pinneberg ist das einzig erhaltene dieser Strecke und somit das älteste Bahnhofsgebäude in ganz Schleswig-Holstein.

Von dieser infrastrukturellen Maßnahme profitiert Pinneberg noch heute in hohem Maße. Denn die Verkehrsanbindung innerhalb Schleswig-Holsteins sowie nach Hamburg sind mit dem Zug, der S-Bahn sowie mit dem Auto ideal.

Das Wahrzeichen von Pinneberg und zugleich bedeutendstes Bauwerk der Stadt ist die ehemalige Drostei. Dieses im Jahr 1767 fertiggestellte Bauwerk, im charakteristischen Backstein ausgeführt, befindet sich mitten in der Innenstadt und beherrscht das Zentrum. Das im Barock mit zahlreichen Rokokoelementen errichtete Palais wurde für den Landdrosten, also dem Verwalter der Pinneberger Grafschaft, errichtet. Die Drostei ist heute noch weitestgehend im originalen Zustand erhalten. Zwar ist die Ausstattung nicht mehr vorhanden, dennoch gibt sie einen authentischen Einblick in die Aufteilung eines Adelspalais dieser Zeit. Das Palais ist im Rahmen der Veranstaltung des heute in dem Gebäude untergebrachten Kulturzentrums der Stadt Pinneberg zu besichtigen.

Wohnen und Arbeiten in Pinneberg – anders als man denkt

Damit Pinneberg neben seiner Nähe zu Hamburg auch weiterhin an Attraktivität und Anziehungskraft gewinnt, setzt die Stadt vermehrt auf die Entwicklung der umliegenden Flächen um den Wohn- und Freizeitwert zu steigern. So wird derzeit beispielsweise die Parkstadt Eggerstedt entwickelt, die weiteren qualitativ hochwertigen Wohnraum schaffen wird. Hierfür wird das Gelände der ehemaligen Bundeswehrkaserne umstrukturiert – ein Projekt mit Vorbildcharakter, da somit gegen den Trend nicht unnötig Freiflächen versiegelt werden.

Wirtschaftlich hat Pinneberg neben zahlreichen Betrieben bereits vor hunderten Jahren eine Nische entdeckt in dem man heute Weltmarktführer ist: Baumschulen. Heute prägen schnurgerade Reihen von Bäumen und anderen Gewächsen das Pinneberger Land, das somit auch als Pinneberger Baumschulland bezeichnet wird. Dass dieser für Pinneberg herausragende Wirtschaftszweig mit ca. 290 Betrieben einen derartigen Aufschwung erleben konnte, geht unter anderem auf die guten infrastrukturellen Maßnahmen wie den Bau der Eisenbahnstrecke von 1844 zurück. Nur so konnten die Betriebe Ihre Gewächse überregional vertreiben und auch durch die Nähe des Hamburger Hafens nach Übersee verschiffen. Heute sind die Pinneberger Baumschulen global vernetzt und viele Abnehmer finden sich überall auf der Welt.

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